Mailand, 7. Februar 2026 – Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. In ihrem zweiten Turnierspiel besiegte die Auswahl von Bundestrainer Jeff MacLeod Japan souverän mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) und machte damit einen riesigen Schritt in Richtung Viertelfinale.

Vor 3.777 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena rehabilitierte sich das Team eindrucksvoll für die Testspielniederlage vor einer Woche.

Ein deutsches Offensiv-Feuerwerk zu Beginn

Die Partie hätte für die DEB-Auswahl kaum besser beginnen können. Gerade einmal 44 Sekunden waren gespielt, als Kapitänin Daria Gleißner goldrichtig stand und einen Abpraller nach einem Schuss von Luisa Welcke zur frühen Führung verwertete. Deutschland agierte mit deutlich mehr Zug zum Tor als noch bei der Auftaktniederlage gegen Schweden.

In der neunten Minute legte Emily Nix nach einer starken Einzelleistung über den linken Flügel zum 2:0 nach. Die deutsche Paradereihe wirbelte die japanische Defensive immer wieder durcheinander: Noch vor der ersten Drittelpause erhöhte Nicola Hadraschek-Eisenschmid aus dem Slot auf 3:0.

Vorentscheidung im zweiten Drittel und japanisches Lebenszeichen

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Deutschland am Drücker. Japan wechselte zwar die Torhüterin (Riko Kawaguchi für Miyuu Masuhara), doch der deutsche Schwung hielt an. Erneut war es Hadraschek-Eisenschmid, die in der 26. Minute mit etwas Glück zum 4:0 traf – die Scheibe sprang kurios über die Schoner der Torhüterin ins Netz. Als Laura Kluge nach einem mustergültigen Zwei-auf-eins-Konter in der 31. Minute das 5:0 markierte, schien die Partie endgültig entschieden.

Doch Japan gab nicht auf. Ein Doppelschlag innerhalb von nur 22 Sekunden brachte die Asiatinnen kurz vor Ende des zweiten Drittels zurück: Mei Miura im Powerplay und Yumeka Wajima verkürzten auf 5:2.

Torhüterin Sandra Abstreiter hält den deutschen Sieg fest

Im Schlussabschnitt ließen die deutschen Frauen defensiv jedoch nichts mehr anbrennen. Zwar drängte Japan auf weitere Treffer, doch die sichere Torhüterin Sandra Abstreiter entschärfte alle gefährlichen Situationen souverän. Da Deutschland offensiv zwar Entlastung suchte, aber nicht mehr mit letztem Risiko agierte, blieb das letzte Drittel torlos.

Fazit und Ausblick

Dank einer überragenden ersten Spielhälfte und einer bärenstarken ersten Reihe (Kluge, Hadraschek-Eisenschmid, Nix) sichert sich Deutschland drei verdiente Punkte.

Am Montagnachmittag (16:40 Uhr) treffen Deutschlands Eishockey-Frauen auf Frankreich. Mit einem weiteren Sieg wäre das Ticket für das Viertelfinale beim olympischen Eishockeyturnier bereits so gut wie gelöst.

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Statistik zum Spiel Deutschland gegen Japan bei der Winterolympiade 2026

Ergebnis: Deutschland – Japan 5:2 (3:0, 2:2, 0:0)

Tore: 1:0 Gleißner (1.), 2:0 Nix (9.), 3:0 Hadraschek-Eisenschmid (14.), 4:0 Hadraschek-Eisenschmid (26.), 5:0 Kluge (31.), 5:1 Miura (37.), 5:2 Wajima (38.)

Strafminuten: Deutschland 6, Japan 6

Zuschauer: 3777

Der Kader von Deutschland: Abstreiter – Hark, Gleißner; Strobel, Jobst-Smith; Schaffrath, Hoppe; Schmitz – Nix, Hadraschek-Eisenschmid, Kluge; Voigt, Li. Welcke, Lu. Welcke; Schiefer, Haider, Feldmeier; Christof, Bartsch, Heine

Der Kader von Japan: Masuhara / Kawaguchi – Ao. Shiga, Sato; Koike, Hosoyamada; Seki, Hitosato; Akimoto, Yamashita – Ak. Shiga, Rio Noro, Ukita; Riri Noro, Maeda, Wajima; Toko, Ito, Miura; Tada, Odaira, Koyama



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