Gold für die USA, Silber für Kanada und Bronze für Tschechien. Die schwedischen Juniorinnen reisen zwar ohne Medaille aus Kanada ab, zeigten aber mit dem vierten Platz dennoch eine starke Leistung. Hier fassen wir zusammen, wie die U18-Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 der Frauen ausgegangen ist.
Das Finale der U18-Frauen-WM, das die USA mit 2:0 gegen Kanada für sich entschieden, war ein hart umkämpftes Spiel. Das erste Tor fiel erst nach einer Viertelstunde. Obwohl Kanada den Puck flüssig zirkulieren ließ und mehrere Schüsse abgab, gelang es keinem, die US-Torhüterin zu überwinden. Dann, in der 14. Minute und 8 Sekunden, erzielten die Amerikaner nach einem Bully im kanadischen Drittel den Führungstreffer durch Emily Pohl. Kurz vor Ende des zweiten Drittels baute Lindsay Stepnowski die Führung aus, die bis zum Schluss Bestand hatte, obwohl Kanada in den Schlussminuten noch einmal die Torhüterin der USA prüfte.
Die Goldmedaille ist die zehnte für die USA bei den Eishockey-Juniorinnen unter 18 Jahren. Auch bei den individuell ausgezeichneten Spielerinnen dominierten die USA und Kanada. Nur die Schweizer Torhüterin Norina Schrupkowski konnte sich dank ihrer überragenden Leistung vor den Nordamerikanerinnen positionieren. Trotz des Ausscheidens im Viertelfinale wurde sie zur besten Torhüterin des Turniers gekürt und nahm zudem einen Platz im All-Star-Team des Turniers ein.
Die deutschen U18-Juniorinnen waren nicht für die WM 2026 qualifiziert. Sie haben aber bei der U18-Frauen-Weltmeisterschaft in der Division I, Gruppe A den Aufstieg in die Top-Division geschafft.
Endstand der U18-Frauen-WM 2026
- USA
- Kanada
- Tschechien
- Schweden
- Schweiz
- Slowakei
- Ungarn
- Finnland
Die besten Spielerinnen des Turniers
Tor: Norika Schrupkowski, Schweiz
Verteidigung: Margaret Averill, USA
Sturm: Jane Daley, USA
MVP: Jane Daley, USA
All Star-Team der U18-Eishockey-WM 2026 der Frauen
Tor: Norika Schrupkowski (Schweiz)
Verteidigung: Margaret Averill (USA) und Megan Mossey (Kanada)
Sturm: Jane Daley (USA), Adrianna Milani (Kanada) und Sofia Ismael (Kanada)

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