Hier ist der Kader, der an der Eishockey-Weltmeisterschaft 2022 in Finnland für Deutschland spielen wird. Das Team startet die WM mit einem Spiel gegen Kanada am Freitag, den 13. Mai, und beendet die Gruppenphase gegen die Schweiz am Dienstag, den 24. Mai 2022. Deutschland spielt in Gruppe A und trägt seine Spiele während der Gruppenphase in der Helsinki Eissporthalle in Helsinki aus.

Hier ist Deutschlands komplettes WM-Programm:
Freitag, 13. Mai um 19:20 Uhr Deutschland-Kanada
Samstag, 14. Mai um 19:20 Uhr Slowakei-Deutschland
Montag, 16. Mai um 19:20 Uhr Frankreich-Deutschland
Donnerstag, 19. Mai um 15:20 Uhr Deutschland-Dänemark
Freitag, 20. Mai um 15:20 Uhr Deutschland-Italien
Sonntag, 22. Mai um 15:20 Uhr Kasachstan-Deutschland
Dienstag, 24. Mai um 11:20 Uhr Deutschland-Schweiz

Die deutsche Herren-Nationalmannschaft wird vom Cheftrainer Toni Söderholm geleitet und hat im Laufe der Jahre 2 Silber- und 2 Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen. Die letzte Medaille wurde 1953 gewonnen, als sie im Finale gegen die Schweden Silber holten.

🇩🇪 Deutschlands Kader für die Eishockey-WM 2022

Tor

1. Dustin Strahlmeier, Grizzlys Wolfsburg
30. Philip Grubauer, Seattle Kraken
35. Matthias Niederberger, Eisbären Berlin

Abwehr

3. Dominik Bittner, Grizzlys Wolfsburg
5. Korbinan Holzer, Adler Mannheim
6. Kai Wissmann, Eisbären Berlin
38. Fabio Wagner, ERC Ingolstadt
41. Jonas Müller, Eisbären Berlin
53. Moritz Seider, Detroit Red Wings
55. Mario Zimmermann, Straubing Tigers
91. Moritz Müller, Kölner Haie

Angriff

7. Maximillian Kastner, EHC Red Bull München
10. Taro Jentzsch, Iserlohner EC
15. Stefan Loibl, Skellefteå AIK
18. Tim Stützle, Ottawa Senators
22. Matthias Plachta, Adler Mannheim
25. Daniel Schmölz, Nürnberg Ice Tigers
26. Samuel Soramies, ERC Ingolstadt

40. Alexander Ehl, Düsseldorfer EG
42. Yasin Ehliz, EHC Red Bull München
65. Marc Michaelis, Toronto Marlies
77. Daniel Fischbuch, Düsseldorfer EG
83. Leonhard Pföderl, Eisbären Berlin
92. Marcel Noebels, Eisbären Berlin
94. Alexander Karachun, Schwenninger Wild Wings

🏆 Hat Deutschland jemals die Hockey-WM gewonnen?

Nein, die deutsche Nationalmannschaft hat es noch nie geschafft, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.

Deutschlands Eishockey-WM-Geschichte

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Herren nahm im Jahr 1928 an ihrer ersten Weltmeisterschaft teil. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Land geteilt und durch zwei verschiedene Nationalteams vertreten: Westdeutschland und Ostdeutschland. Die Ergebnisse der DDR werden in der Regel nicht zu den Ergebnissen der geeinten Nationen gezählt, da Westdeutschland in diesen Jahren die größten Erfolge verbuchen konnte. Das beste Ergebnis der DDR bei der Weltmeisterschaft war ein fünfter Platz in der ersten Liga.

Seit 1991 sind die beiden Mannschaften wieder vereint und waren in jüngster Zeit bei vielen großen Meisterschaften zugegen. So kamen sie bei den Olympischen Spielen 2018 bis ins Finale und schnupperten auch bei der Weltmeisterschaft 2021 an einer Medaille. Hier finden Sie eine Liste der Platzierungen der Mannschaft bei den bisherigen Meisterschaften.

VM 1928: Neunter platz
VM 1930: WM-Silber
VM 1931: Nicht teilgenommen
VM 1932: WM-Bronze
VM 1933: Fünfter platz
VM 1934: WM-Bronze
VM 1935: Neunter platz
VM 1936: Fünfter platz
VM 1937: Vierter platz
VM 1938: Vierter platz
VM 1939: Fünfter platz
VM 1947: Nicht teilgenommen
VM 1948: Nicht teilgenommen
VM 1949: Nicht teilgenommen
VM 1950: Nicht teilgenommen
VM 1951: Nicht teilgenommen
VM 1952: Achter platz
VM 1953: WM-Silber
VM 1954: Fünfter platz
VM 1955: Sechster platz
VM 1956: Sechster platz
VM 1957: Nicht teilgenommen
VM 1958: Nicht teilgenommen
VM 1959: Siebter platz
VM 1960: Sechster platz
VM 1961: Achter platz
VM 1962: Sechster platz
VM 1963: Siebter platz
VM 1964: Siebter platz
VM 1965: Dritter platz Division B
VM 1966: Erster platz Division B (In die Oberliga aufgestiegen)
VM 1967: Achter platz
VM 1968: Achter platz
VM 1969: Vierter platz Division B
VM 1970: Zweiter platz Division B
VM 1971: Fünfter platz
VM 1972: Fünfter platz
VM 1973: Sechster platz
VM 1974: Dritter platz Division B
VM 1975: Zweiter platz Division B (In die Oberliga aufgestiegen)
VM 1976: Sechster platz
VM 1977: Siebter platz
VM 1978: Fünfter platz
VM 1979: Siebter platz
VM 1981: Siebter platz
VM 1982: Sechster platz
VM 1983: Fünfter platz
VM 1985: Siebter platz
VM 1986: Siebter platz
VM 1987: Sechster platz
VM 1989: Siebter platz
VM 1990: Siebter platz
VM 1991: Achter platz
VM 1992: Sechster platz
VM 1993: Fünfter platz
VM 1994: Neunter platz
VM 1995: Neunter platz
VM 1996: Achter platz
VM 1997: Elftet platz
VM 1998: Elfter platz
VM 1999: Vierter platz Division B
VM 2000: Erster platz Division B (In die Oberliga aufgestiegen)
VM 2001: Achter platz
VM 2002: Achter platz
VM 2003: Siebter platz
VM 2004: Neunter platz
VM 2005: Fünfzehnter platz (Abstieg in die Division 1A)
VM 2006: Erster platz Division 1A (In die Oberliga aufgestiegen)
VM 2007: Siebter platz
VM 2008: Zehnter platz
VM 2009: Fünfzehnter platz
VM 2010: Vierter platz
VM 2011: Siebter platz
VM 2012: Zvölfter platz
VM 2013: Neunter platz
VM 2014: Vierzehnter platz
VM 2015: Zehnter platz
VM 2016: Siebter platz
VM 2017: Achter platz
VM 2018: Elftet platz
VM 2019: Sechster platz
VM 2021: Vierter platz

Deutschlands ehemalige Weltmeisterschaftstruppen

Hier finden Sie die Mannschaftsaufstellung, die Deutschland bei früheren Eishockey-Weltmeisterschaften vertreten hat.

Eishockey WM 2021 – Vierter Platz

Tor: Felix Brückmann, Mathias Niederberger und Niklas Treutle

Abwehr: Dominik Bitter, Marcel Brandt, Leon Gawanke, Korbinian Holzer, Jonas Müller, Moritz Müller, Marco Nowak, Moritz Seider und Fabio Wagner

Angriff: Lean Bergmann, Andreas Eder, Markus Eisenschmid, Daniel Fishbuch, Maximillian Kastner, Nicolas Krämmer, Tom Kühnhackl, Stefan Loibl, Marcel Noebels, John Peterka, Leonhard Pföderl, Matthias Plachta, Lukas Reichel, Tobias Reider und Frederik Tiffels

Eishockey WM 2019 – Sechster Platz

Tor: Philipp Grubauer, Niklas Treutle und Mathias Niederberger

Abwehr: Denis Reul, Korbinian Holzer, Marco Nowak, Stefan Loibl, Benedikt Schoppet, Moritz Seider, Yannic Seidenberg, Jonas Müller, Mars Michaelis und Moritz Müller

Angriff: Matthias Plachta, Frank Mauer, Leon Draisaitl, Yasin Ehliz, Gerrit Fauser, Patrick Hager, Lean Bergmann, Markus Eisenschmid, Dominik Kahun, Leonhard Pfoderl, Marcel Noebels und Frederik Tiffels